| |
|
Top Ten — Unsere 10 aktuellsten Veröffentlichungen
|
Neu: Essen in der Thus
Alles, was Sie zu dem neuen Verfahren (Mittagessen in S18) wissen müssen.
Fahrt nach Buchenwald
Die Jahrgangsstufe 9 besuchte Buchenwald und Weimar.
Schülerbücherei
Die Bücherei wird seit der Neueröffnung gut besucht. Helfer/innen gesucht.
Rudern: Die Besten, Termine, Fotos
Beste Ruderer und Boote (Ende 2009), Termine für 2010.
Erfolg als “Industry Manager”
Schüler der Jahrgangsstufe 10 erreichen 2. Platz bei Wettbewerb.
|
|
Ganztagsgymnasium Thusneldastraße
Die Vorbereitungen laufen. Start im Schuljahr 2010/2011 mit der neuen 5.
Geschichtswettbewerb: Bundespreis
Bundespreis ”Helden — verehrt, verkannt, vergessen“ geht an Thus-Schüler.
Oberstufe und
Entschuldigung
Informationen, Formulare, Adressen, Konzepte, neu: Entschuldigungsverfahren.
Schule ohne Rassismus
AG “SOR”: Wir schauen bei Rassismus und Diskriminierung nicht tatenlos zu!
Karneval-Vorbereitungsgruppe
Jecke von der Thussie bei Schull- und Veedelszoch und Dienstagszug in Deutz.
|
| Wer war eigentlich Thusnelda? |
Thusnelda war die Frau von Hermann dem Cherusker, auch Arminius genannt, der im Herbst des Jahres 9 n. Chr. in der “Varusschlacht”
– Schauplatz war vermutlich der Teutoburger Wald – die Römer besiegte.
Diese Schlacht gilt als Wendepunkt der Ausbreitung des Römischen Reichs nach Norden. Fortan markierte der Rhein die Grenze nach Germanien.
Im 19. Jahrhundert setzte mit dem Aufkommen der Nationalbewegung ein Kult um Hermann ein, der seinen Ausdruck beispielsweise im Hermannsdenkmal
nahe Detmold fand. Dieser Kult überhöhte Hermann als “Vater” der deutschen Nation.
Dabei wurde freilich völlig außer Acht gelassen, dass Hermann mit einer deutschen Nation überhaupt nichts im Sinn hatte.
Vielmehr versuchten nationalistische Geschichtsschreiber im 19. Jahrhundert,
|
|
ihm diesen Titel im Nachhinein überzustülpen.
Thusnelda konnte vom Hermannkult profitieren. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wurden viele Straßen im Deutschen Reich nach ihr benannt – so auch hier in
Deutz.
Schließlich war aber Kleists Drama “Hermmanschlacht” maßgeblich Schuld daran, dass der Name Thusnelda zunehmend negativ besetzt wurde.
Heute ist die Kurzform “Tussi” ein allseits bekanntes Schimpfwort, dessen Bedeutung sich jeder selbst ausmalen kann.
Unsere Schule, die zu ihrem Namen nur über die Anliegerstraße gekommen ist, hat sich längst an Thusnelda gewöhnt. Die Schule heißt bei Schülern und Lehrern
nur die „Thus“, und uns ist die altehrwürdige Dame – irgendwo zu verorten zwischen Hermannkult und „Schrulle“ – längst ans Herz gewachsen.
|
|








|
|